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Der Eintritt ist bei allen Konzerten frei. Es ist für reichlich Gesamtkapazität gesorgt, sodass bei vollen Konzerten in Gehdistanz genügend Alternativen zur Verfügung stehen.

Für das Abschlusskonzert am So, 29.10.17 um 19:00 Uhr: Die Strottern und Jazzwerkstatt Wien & Bella Ciao werden am Tag der Veranstaltung um 18.00 Uhr vor dem Salzburger Landestheater Platzkarten ausgegeben.

Eine Übersicht der barrierefreien Zugänge der Locations finden Sie hier:
barrierefreie Zugänge der Locations

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MUSIC BEHIND THE BORDER
ARVE HENRIKSEN & TRIO MEDIÆVAL | NorwayT
Österreichpremiere
Arve Henriksen: trumpet | Anna Maria Friman: voice | Linn Andrea Fuglseth: voice | Berit Opheim: voice |

Arve Henriksen & Trio Mediæval
Die Inspiration für die genreübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem norwegischen Jazztrompeter und Improvisationskünstler Arve Henriksen und der Vokalgruppe Trio Mediæval aus Oslo, die sich auf Alte Musik spezialisiert, reicht zurück auf Henriksens Landsmann Jan Garbarek, der vor 18 Jahren seine Post-Coltrane-Saximprovisationen mit der mittelalterlichen Kirchenmusik der Gesangsgruppe Hilliard Ensemble verschmolz und so einen weltweiten Kult-Hit schuf. Wie Garbarek verändert auch Henriksen den bekannten Klang eines Jazzinstruments – und zwar, indem er den typischen frechen Charakter der Trompete durch den beinahe schüchternen, luftigen Klang der japanischen Shakuhachi-Flöte mildert. Kürzlich spielte das Quartett in London, im Rahmen seiner Tour durch Großbritannien. Dabei zeigte sich sowohl die Kreativität des Trio Mediæval im Umgang mit seinem zumeist schon lange überlieferten Material – wie Kirchengesängen, englischer Musik aus dem 13. Jahrhundert oder traditionellen norwegischen und schwedischen Liedern – als auch die dramatische orchestrale Palette von Henriksens Trompeten und Elektronik. „Henriksen spielte zunächst auf einer kompakten Taschentrompete mit ihrem typischen, bebenden Klang hohe Figuren, die in fragenden, aufsteigenden Noten endeten. Der Computer machte daraus Loops, die den Kirchengesang Alma Redemptoris Mater einleiteten. Danach wurden Trompetenphrasen, die an Miles Davis' Sketches of Spain erinnerten, mit einem tiefen, pochenden E-Bass unterlegt (als Einleitung zu einer Reihe von sehnsuchtsvollen und beschwingten Folksongs). Später benutzte Henriksen Effekte wie schmatzende Lippen für trommelartige Eruptionen oder Ausatmen für Taifun-ähnliches Rauschen und wandelte seine Falsettstimme mit dem Computer zum Kontrapunkt. Mit seinem Einsatz von Klangstäben und der Hardangerfiedel erweiterte das Trio Mediæval diese ohnehin schon faszinierende Klangwelt noch weiter. Das traditionelle norwegische Lied Till, Till Tove sorgte für einige der besten Momente des Auftritts, als sich die Sänger im Raum verteilten und den zunächst anmutig wogenden, halb gesprochenen Gesang zu einer mit einem stampfenden Rhythmus unterlegten, wirbelnden Polyphonie entwickelten. Henriksens Recording Angel (gemeinsam mit Jan Bang komponiert) ähnelte einer elektronischen Turboversion von Radiohead. Schließlich rundeten besinnliche Lieder aus Italien, England und Norwegen dieses höchst musikalische und einfallsreiche Erlebnis ab.“ (The Guardian)

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Artist's website
www.triomediaeval.no
www.arvehenriksen.com



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Eine Veranstaltung von:
Altstadt Salzburg